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Blog TCM-Sozialforum

Chinesische Medizin im humanitären Einsatz

TCM-Sozialforum - Chinesische Medizin über Grenzen
ist eine Plattform für weltweite Hilfsprojekte,
die im besonderem Maße durch Chinesische Medizin
unterstützt werden.

Warum ich Mitglied bin

Mitglieder TCM-Sozialforum Posted on Fri, November 23, 2018 17:35:48

Im Jahr 2015 habe ich zum ersten Mal das TCM-Sozialforum näher kennengelernt, am TCM-Kongress in Rothenburg.
Einige Monate später (15/16) durfte ich das TCM-Sozialforum-Projekt
“MVT” in Nordindien unterstützen. Dort habe ich eine intensive,
bereichernde Erfahrung als Volontärin gemacht.

Und da durfte ich mit meinen eigenen Augen sehen, wie viel mit einfachen
Mitteln bewegt werden kann
: Dank Behandlungen von der Dauer einiger
Monaten, konnten Kinder und Jugendliche wieder gehen. Chronische und
akute Schmerzen konnten gelindert, und das Lächeln auf dem Gesicht der
Patienten wieder gezaubert werden. Das ist ja auch der Name von MVT,
Muskan Viklang Trust: Lass die Behinderten lächeln.

So war das für mich eine logische Konsequenz, Mitglied vom TCM-Sozialforum zu werden.
Übrigens: eine solche bereichernde Erfahrung wünsche ich jedem Therapeuten.
Darum stehe ich für Interessierte, die zu Muskan Viklang Trust reisen wollen, gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.
Namaste
Lucia



Meine Einladung am TCM Kongress Rothenburg

Mitglieder TCM-Sozialforum Posted on Thu, November 22, 2018 11:15:44

Ich heiße Lucia Rizzo, bin Psychologin und Akupunkteurin, meine
Heilpraxis befindet sich in Ainring, unmittelbar an der
österreichischen Grenze.

Ich durfte in Dezember 2015 und Januar 2016 meine MVT-Kollegen für 3
Wochen bei der Arbeit unterstützen.
Meine Idee, mich für das TCM Sozialforum aktiv zu beteiligen, ist
am TCM Kongress in Rothenburg entstanden.


Dort lauschte ich gebannt einem indischen Kollegen zu, als er über ein
Hilfsprojekt in Mumbai berichtete, wunderschöne Bilder zeigte und mich
träumend nach Indien mitnahm.

Seine Worte und seine Bilder hatten einen Samen in meinem Herzen
gepflanzt, der mich innerlich sehr beschäftigte und Tag nach Tag weiter
wuchs.
Tatsächlich flog ich im selben Jahr selbst nach Bodhgaya, wo ich
eine einmalige, sehr bereichernde Erfahrung machte, wie ich
sie jedem Therapeuten wünsche.
Darüber berichte ich ebenfalls in
diesem Blog
.

Das TCM Kongress in Rothenburg war also der Keim dieser
einmaligen Erfahrung. Hier begann alles, und wie konnte es anders
kommen?

Dejá vu nach 3 Jahren

Als mich Sylvia Köhn-Pandey im Jahr 2018 am TCM Kongress einlud,
um anderen Kollegen über meine Erfahrung zu erzählen, fühlte ich
mich geehrt und überglücklich.
Da war die Chance, die Samen aus der entstandenen Früchten weiter
zu reichen!

Am Kongress angekommen, durfte ich ein paar Kongresskurse
besuchen, Sylvia bei einigen TCM-Sozialforum-Tätigkeiten
unterstützen, und am 11. Mai war es soweit:
Während der Mittagspause, in einem schönen Holz-Raum im “Wildbad”,
hielt ich einen Vortrag über meine Tätigkeit als Volontärin in
Indien.

Auf diesem Weg begegnete ich Menschen die überlegten, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Andere Teilnehmer waren einfach interessiert und neugierig, mehr
zu wissen.
Diese Begegnungen ließen mich innerlich aufblühen und Hoffnung sprießen.

Jeder engagierter Kollege, jeder interessierter Mensch, ist ein
potentieller Multiplikator: er/sie kann dieses wertvolle Projekt
finanziell oder tatkräftig unterstützen…
…und wiederum Samen säen, die irgendwo anders aufgehen werden.

Danke allen interessierten Kollegen für ihren Wunsch, aus dieser Welt einen besseren Ort zu
machen smiley

Lucia



Vorsitzende TCM-Sozialforum

Mitglieder TCM-Sozialforum Posted on Sun, January 15, 2012 19:28:18

Mein Name ist Sylvia Köhn, ich bin Heilpraktikerin und habe mich in meiner Praxis, mit der ich meinen Lebensunterhalt verdiene, auf Chinesische Medizin spezialisiert. Das phaszinierende an dieser Medizin ist zum Einen, der ganzheitliche Ansatz: Man betrachtet nicht nur den Menschen in seiner Gesamtheit von Körper, Geist und Seele, sondern auch sein Umfeld in dem er sich bewegt. Zum Anderen ist es ein Behandlungskonzept, was sich in jedes andere Medizinsystem integrieren lässt, bei fachgerechter Ausführung, beinahe keine Nebenwirkungen hat und zudem auch noch überaus preiswert ist. Das heißt die Chinesische Medzin ist genial geeignet in Regionen, wo es nur unzureichend oder keine medizinische Gesundheitsfürsorge gibt.

Es ist ein echtes Paradoxum, daß sich hier im Westen nur gut verdienende Menschen eine Behandlung im ganzheitlichen Sinne der Chinesischen Medizin leisten können, weil die Krankenkassen eher die Kosten einer teuren und riskanten Methode übernehmen.

Mein Interesse an humanitärer Entwicklungshilfe mit Chinesischer Medizin wurde geweckt, als ich erkannte, daß ich mit meinem Wissen über diese jahrtausende alte Medizin und ein paar Nadeln, die ich immer in der Tasche habe, so viel unglaubliches bewirken kann. Ich arbeitete in verschiedenen Projekten und kam jedes Mal, trotz unzähliger Behandlungen von morgens bis abends, gestärkt wieder nach Hause. Nichts ist schöner, als in ein lächelndes Gesicht eines vorher vor Schmerzen gekrümmten Patienten, der im aufrechten Gang nach Hause geht, zu blicken. Die Patienten kamen oft von weit her über Stunden gelaufen und haben teilweise noch nie medizinische Betreung erhalten.

Die Idee eine Plattform für gleich geartete Projekte zu schaffen entstand beim Erkennen am Bedarf der effektiven Kommunikation untereinander und am Fehlen der Öffentlichkeitswirksamkeit.

In diesem Jahr gibt es das TCM-Sozialforum – Chinesische Medizin über Grenzen nun seit fast 4 Jahren.

Das TCM-Sozialforum stellt eine Plattform dar, auf der sich weltweite Hilfsprojekte präsentieren, in denen die Chinesische Medizin eine bedeutende Rolle spielt.

Inzwischen ist unsere Plattform ein fruchtbarer Boden für Austausch von Ideen und Erfahrungen. Wir vermitteln Volontäre aus den verschiedensten Ländern an unsere Projekte, leisten Hilfe wo sie erfragt wird z.B. initiieren wir auch neue Projekte, geben Materialspenden weiter und übernehmen zunehmend Öffentlichkeitsarbeit.

Es gibt bereits viele Projekte dieser Art, die wir nach genauer Prüfung, unseren ethischen und moralischen Prinzipien entsprechend, in unser Programm aufgenommen haben. Das heißt die Projekte sind generell uneigennützig, ohne Erwirtschaftung von Profit getragen und die traditionelle Kultur, wie auch die Würde der örtlichen Bevölkerung wird respektiert. Integration statt Manipulation soll die Devise sein.

Unsere Erfahrungen zeigen einen großen effektiven Nutzen für die medizinische Situation in den Entwicklungsländern und den Mehrbedarf solcher Initiativen, so dass eigene Projekte initiiert wurden.

Zu den Projekten in unserer Plattform gehören Projekte in Indien, Nepal, Laos, Thailand, verschiedenen Afrikanischen Ländern, Jordanien und Sozialsprechstunden in Deutschland.

Eine große Öffentlichkeit erreichen wir jährlich auf dem TCM-Kongress in Rothenburg o.d. Tauber. Dort präsentieren wir ausgewählte Projekte unserer Plattform, veranstalten ein Austauschforum und schaffen ein dichtes Netzwerk zwischen direkten Aktivisten, externen Unterstützern und der TCM-Welt im Allgemeinen.

Angesichts des Mangels an Medikamenten fehlt den Entwicklungsländern gerade auch auf dem Gebiet der Gesundheitsfürsorge die nötige Unabhängigkeit.

Hier kann die Chinesische Medizin eine Brücke schlagen, denn sie kann unter schwierigsten Bedingungen mit geringstem Kostenaufwand Hilfe leisten und ist in jedes bestehende Medizinsystem, ob traditionell oder modern integrierbar.

Die finanzielle Not ermöglicht oft der armen Bevölkerung nicht einmal eine medizinische Grundversorgung. Um diesen Notstand zu lindern, erweist sich die Akupunktur als eine besonders geeignete Behandlungsmethode. Sie ist wenig kostenaufwendig und dabei sehr effektiv. Sie ermöglicht erhebliche Einsparungen an oft teuren und nicht verfügbaren Medikamenten, sowie an meist nicht vorhandenen Diagnoseeinrichtungen (Labor, Röntgen etc.)

In nur kurzer Zeit lässt sich eine einfache Basisakupunktur an ortsansässiges Pflegepersonal, Ärzte, Hebammen u.a. Therapeuten weitergeben. Diese erhalten dadurch eine gewisse Unabhängigkeit von Außen, wodurch in Zukunft die Projekte auch ohne unsere Hilfe weiter funktionieren sollen.

Hilfe zur Selbsthilfe bieten wir auch den Patienten und Pflegepersonal mit Qi Gong an.

Um unsere Arbeit auf stabile Beine zu stellen kooperieren wir mit lokalen und internationalen NGO’s, offiziellen Ministerien, den örtlichen Gemeinden und verschiedenen Akupunkturgesellschaften.

Machen wir Hilfe möglich, wo sie gebraucht wird, mit einer sehr effektiven low cost Methode. Helfen Sie mit!

Bei weiterem Interesse schauen Sie auf unsere Webseite www.tcm-sozialforum.org.